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Tafelberg Nationalpark

Fakten:

Signal Hill und Lions Head

Lage:

Westkapprovinz; Kaphalbinsel

Fläche:

250 km²

Verwaltungsbehörde:

SanParks

Einrichtungsdatum:

1998

Attraktionen:

Status als Weltnaturerbe; biologische Vielfalt an Flora und Fauna; Tafelberg, Kap der guten Hoffnung

Aktivitäten:

Wanderungen; Sightseeing

Tiere:

Highlight ist die Pinguin Kolonie am Boulders Beach

Der Tafelberg Nationalpark mit einer Größe von etwa 25.000 ha befindet sich in Kapstadt am südwestlichen Ende von Afrika. Die beeindruckende Bergkette erstreckt sich vom Signal Hill im Norden bis zum Cape Point (Kap der guten Hoffnung) im Süden und entlang der Küstenlinie des Kap Peninsula.

Auf dieser schmalen Landzunge, die sich in den Atlantik erstreckt, finden sie landschaftlich wunderschöne Täler, zerklüftete Felsformationen, Buchten und Strände mit dem kälteren Wasser im Westen und dem wärmeren Wasser in der False Bay.
Der Nationalpark ist mit einigen Ausnahmen fast überall frei zugänglich. Am Kap der guten Hoffnung, am Boulders Beach und in Silvermine wird eine Eintrittsgebühr erhoben.

Mit seiner weltweit einzigartigen Pflanzenvielfalt gehört die Gegend am Kap zum Weltnaturerbe der UNESCO, und der Tafelberg Nationalpark ist Teil der „Cape Floral Protected Area“. Auf einer Fläche von nur 0.5 Prozent des afrikanischen Kontinents sind 20 Prozent der gesamten afrikanischen Flora beheimatet. Einige Pflanzenarten sind endemisch und nirgendwo anders auf der Welt anzutreffen. Besonders hervorzuheben ist der artenreiche „Fynbos“ – übersetzt etwa Feinbusch. Zu ihm gehören auch eine Vielzahl von Erika-Gewächsen und hunderte von Proteen. Die Königsprotea ist die Nationalblume Südafrikas.
Wanderweg zum Kap der Guten Hoffnung

Cape of Good Hope

Tafelberg

Der Tafelberg prägt das Umland von Kapstadt mit seinen 1.087 Metern und einer Gesamtfläche von 6.500 ha. Zum Massiv des Tafelberges gehören auch der Lions Head mit 668 m Höhe, der Signal Hill mit 350 m Höhe, der Devils Peak mit 1.000 m Höhe und die Berge der zwölf Apostel mit Höhen zwischen 780 und 800 m.

Eine Vielzahl von Wanderwegen führen auf das Plateau des Tafelberges, aber Sie können auch bequem die Seilbahn nehmen, um von hier oben den atemberaubenden Blick auf Kapstadt und die Umgebung zu genießen.

Tafelberg Nationalpark / Seilbahn auf den TafelbargTafelberg Nationalpark / Devels Peak

Silvermine Naturreservat

Das Silvermine Naturreservat liegt auf dem Constantiaberg zwischen Sun Valley und dem Kapstädter Vorort Tokai an der M 64, von der eine Straße in nordwestlicher Richtung direkt zum Eingang führt. Am Tor ist eine kleine Eintrittsgebühr zu entrichten, für die man mit einer ausgezeichneten Karte versorgt wird.

Es gibt mehrere, gut ausgeschilderte und gepflegte Wanderwege und Strecken für Mountainbike-Fahrer in verschiedenen Längen. Alle bieten Ihnen phantastische Blicke über die Berge und Täler, und fast alle führen Sie zum Silvermine Wasserreservoir, das 1898 gebaut wurde, um Kapstadt mit Wasser zu versorgen. Am Reservoir findet man auch schöne Grillplätze (bitte am Eingang buchen) und um das Reservoir führt ein teilweise auf Holzstegen angelegter Weg, der auch für Rollstuhlfahrer nutzbar ist.

Wanderweg_im_Silvermine_NaturreservatSilvermine_Naturreservat

Kap der guten Hoffnung und Cape Point

Das Kap ist wegen seiner Klippen, Strömungen und Kapstürme bei Seefahrern berüchtigt und gefürchtet. Es zählt wohl auch zu den schönsten Kaps der Welt, aber zumindest ist es das bekannteste Kap von Afrika. Früher trug es den Namen „Kap der Stürme“, der ihm durch den portugiesischen Seefahrer Bartholomeus Diaz im Jahr 1488 verliehen wurde. Erst wenn ein Schiff dieses Kap passierte, hatte man es geschafft.

Das Kap der guten Hoffnung ist übrigens nicht der südlichste Punkt Afrikas. Dieser befindet sich 150 km weiter Richtung Südosten am Kap L’Agulhas. Entgegen landläufiger Meinung treffen am Kap der guten Hoffnung auch nicht Atlantik und indischer Ozean zusammen. Dies passiert aus wissenschaftlicher Sicht auch am Kap L’Agulhas.

Cape Point / LeuchtturmAuf der Landzunge der Kaphalbinsel findet sich das „Cape of Good Hope“, das Kap der guten Hoffnung, und etwas weiter südlich gelegen befindet sich der „Cape Point“. Um den Cape Point zu erreichen, können Sie einen Wanderweg nehmen oder aber die Zahnradbahn benutzen. Von der Station führen noch mal 120 Treppenstufen zum alten Leuchtturm auf dem Cape Point Peak, der 250 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Im Nationalpark befinden sich ein Besucherzentrum, Picknickplätze, Wanderwege und viele schöne Buchten. Auch Antilopen, Strauße und Zebras sind hier anzutreffen. Von den Pavianen sollten Sie sich fern halten und vor allem Autotüren und Fenster geschlossen halten.

Boulders Beach und Boulders Bay

Auf dem Weg zum Kap der guten Hoffnung sollten Sie einen Besuch von Simonstown mit einplanen. Der Ortskern wird noch bestimmt von Häusern aus dem 19. Jahrhundert. In den Buchten von Simonstown finden sich kleine Badebuchten zwischen imposanten runden Felsen, und hier ist auch die größte Kolonie der afrikanischen Pinguine anzutreffen.

Pinguin_in_SimonstownBoulders_Beach