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Kruger Nationalpark

Fakten:

Elefantenköpfe

Lage:

Mpumalanga und Limpopo Provinz

Fläche:

20.000 km²

Verwaltungsbehörde:

SanParks

Einrichtungsdatum:

1898

Attraktionen:

Big 5; Biodiversity an Flora und Fauna

Aktivitäten:

Safaris, Wanderungen

Tiere:

Big 5; 147 Säugetiere; 507 Vogelarten, 114 Reptilienarten, 34 Amphibienarten, 49 Fischarten

Pflanzen:

336 Baumarten

Giraffe_1 Loewe_neu Der Kruger Nationalpark ist mit einer Größe von rund 2 Mio. ha einer der größten Nationalparks in Afrika. Seine Fläche entspricht etwa der Größe von Rheinland-Pfalz und ist etwa 380 km lang und ungefähr 60 km breit. Er gilt als weltweit führend hinsichtlich Management von Naturschutz und Konservierung.

Gegründet wurde der Park im Jahre 1898 unter Präsident Paul Kruger als Sabie Game Reserve, um das Wildleben im sogenannten Lowveld zu schützen. Erst im Jahre 1926 wurde der Park Nationalpark und erhielt seinen heutigen Namen.

Sie finden hier eine große Artenvielfalt, denn der Kruger Nationalpark beheimatet 336 Baumarten, 147 Säugetierarten, 507 Vogelarten, 49 Fischarten, 34 Amphibienarten und 114 Reptilienarten. Viele Besucher kommen natürlich wegen der „Big Five“ (Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe, Leopard).

Im Westen grenzen viele Privat-Schutzgebiete an den Kruger Nationalpark, und die Zäune wurden nach und nach entfernt, um den Tieren ungehinderte Bewegungen in den geschützten Arealen zu ermöglichen. In Nord-Osten wurden neuerdings die Zäune an der Grenze zu Mosambik entfernt, um Wildbewegungen in den angrenzenden Limpopo-Nationalpark in Mosambik zu ermöglichen. Es fanden bereits viele Grosswildumsiedlungen in den Limpopo Nationalpark statt, und Elefanten, Giraffen, Zebras und Büffel wurden bereits erfolgreich umgesiedelt. Einige der Elefantenherden sind aber wieder nach Südafrika zurückgewandert, und es wird noch viele Jahre dauern, bis sich der Wildbestand auf der Mosambik-Seite erhöht.

Ziel ist ein grenzübergreifender Park mit dem Namen Great Limpopo Transfrontier Park. Es wurden bereits 2 Grenzübergänge (der Parfuri Grenzposten im Norden und der Giriyondo Grenzposten im Süden) eingerichtet, um den Besuch des Limpopo Park zu ermöglichen.

Für die Einreise benötigen Sie einen gültigen Reisepass, ein Visum für Mosambik (an der Grenze erhältlich) und die nötigen Autoregistratur-Papiere für einen Grenzübertritt. Bitte beachten Sie, falls Sie mit einem Leihwagen unterwegs sind, dass Grenzübertritte bei der Leihwagenfirma angezeigt werden müssen, Mosambik oft ausgeschlossen wird und bei Schäden kein Versicherungsschutz besteht.

Verhalten im Nationalpark

Bitte bedenken Sie, dass Sie sich hier in einem Schutzgebiet für Tiere befinden und bewegen sich umsichtig. Im Straßenverkehr haben Tiere absolute Vorfahrt. In den eingezäunten Camps befinden sich keine größeren Tiere wie Elefant, Nashorn und Löwe, aber es könnte Ihnen durchaus passieren, dass ein Affe seine Neugier für eine Toilette entdeckt hat. Die Picknickstellen sind häufig nicht eingezäunt, werden aber durch einen Wildhüter bewacht.
Bedenken Sie, Fenster und Türen bei abgestellten Fahrzeugen geschlossen zu halten, und füttern Sie keine Wildtiere. Zitrusfrüchte sollten Sie nicht offen im Fahrzeug liegen lassen. Elefanten lieben Zitrusfrüchte, und ihre feine Nase könnten die Früchte in Ihrem Fahrzeug aufspüren. Er könnte Ihr Auto mit einer Büchse Dosenfrüchte verwechseln, die es unbedingt zu öffnen gilt.

Camps im Kruger Nationalpark

Es befinden sich 13 Main Camps im Park. Im Süden sind es das Berg-en-Dal, Crocodile Bridge, Pretoriuskop, Lower Sabie und Skukuza Camp. In der Mitte das Orpen, Satara, Olifants, Letaba und Mopani Camp und im Norden das Shingwedzi und Punda Maria Camp. In den großen Camps befinden sich meist ein Restaurant, ein Shop und eine Tankstelle. Daneben gibt es noch kleinere Buschcamps und einige Picknickplätze mit Toiletten.

Fahren im Kruger Nationalpark

Im Kruger Nationalpark finden die Besucher ein gut ausgebautes Straßennetz. Die Hauptverbindungsstraße von Süden nach Norden und zu den Main Camps ist asphaltiert. Zudem finden Sie zahlreiche Nebenwege, die jedoch Sandpisten sind.

Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf den Teerstrassen beträgt 50 km/h, auf den Sandstrassen 40 km/h. Sie sollten genügend Zeit einplanen, denn Tiere haben absolute Vorfahrt … wenn ein Elefant oder andere Tiere die Strasse blockieren ist geduldiges Warten angesagt. Das Verlassen Ihres Fahrzeuges ist streng verboten und dient Ihrem eigenen Schutz.

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